Boulonnais

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Boulonnais

Herkunft:

Frankreich
Stockmaß: rund 155 bis 165 cm
Charakter: lebhaft, intelligent, freundlich
Verwendung: Zugpferd, Fleischlieferant
Besonderheiten:  
Gangmechanik: energisch, raumgreifende Auktion im Schritt und Trab
 

Eine der elegantesten schweren Rassen überhaupt; die Pferde haben einen orientalischen Schmelz und besonders leichte Bewegungen. Der Kopf ist fein gemeißelt und gerade, der Hals korrekt und kräftig, einer manchmal etwas kurzen, steilen Schulter entspringend. Der Rumpf ist kompakt und geht in eine leicht abschüssige, muskulöse Kruppe über. Die Beine sind kräftig, sehr trocken und ohne Behang, die Hufe hart und klein. Farben: Schimmel, Fuchs und Brauner.

Man führt die besonders harmonische Erscheinung der Rasse auf frühe Einkreuzungen orientalischen Blutes zurück. Schon Cäsars numidische Söldner sollen vor der Einschiffung nach Britannien um Boulogne gelagert und ihre afrikanischen Hengste mit einheimischen Stuten gekreuzt haben. Im 17. Jh. erhielt die Rasse ihren heutigen Namen und entwickelte . Im 17. Jh. erhielt die Rasse ihren heutigen Namen und entwickelte sich in zwei Schlägen, dem kleineren, sehr agilen Mareycur, der für den raschen Transport der frischen Meeresfrüchte von Boulogne zu den Pariser Märkten eingesetzt wurde, und den schweren Zugtyp namens Dunkerque. Leider ist der nützliche Mareyeur inzwischen fast ausgestorben, denn die Hauptnutzung für Kaltblüter im heutigen Frankreich ist die Schlachtpferdeproduktion