Camargue - Pferd

Home
Nach oben
Rasseverzeichnis
Der Reitsport
Über Pferde
Glossar
Gästebuch
Forum
Linkliste
Kleinanzeigen
Kontakt
Inhalt

 

Camargue - Pferd

Herkunft:

Frankreich
Stockmaß: 135 -145 cm
Charakter: Kompaktes, mittelgroßes Pferd mit schwerem, ausdrucksvollem Kopf und dichter Mähne, wendig und leichtrittig, robust, hohe Immunität gegen Insektenstiche, ausgewachsen immer Schimmel
Verwendung: Freizeit- & Trekkingpony, Wanderreiten, Klassische Dressur, Western, Gardianreitweise
Besonderheiten: Gangarten: Schritt, Trab, Galopp
Gangmechanik: weiter, raumgreifender Schritt, runder Trab, gut gesprungener Galopp
 

Mittelgroßes, kräftiges Pferd, das den spanisch-maurischen Bluteinfluss nicht leugnen kann. Der mittelgroße Kopf ist häufig geramst, der kurze Hals entspringt einer manchmal steilen Schulter. Der kurze Rücken wird von einem kräftigen Widerrist und einer leicht abgeschlagenen Kruppe eingerahmt. Der Rumpf ist tief, die Beine sind kräftig und fast ohne Behang. Die Hufe sind flach und groß. Es kommen nur Schimmel vor

Schon seit Hunderten von Jahren streifen diese berühmten Pferde durch die Marschen des französischen Rhöne - Deltas. Ihr Ursprung ist unbekannt, es ist aber denkbar, dass er bis in vorgeschichtliche Zeiten zurückreicht. Ihrer äußeren Erscheinung nach könnten sie zum Teil von Arabern und Berbern abstammen, die anfangs von den Römern und später von den Mauren in dieses Gebiet gebracht worden waren.

Der Lebensraum der Camargue - Pferde wird durch raues Marschengras und Salzwasser geprägt. Als Reaktion auf das Klima und ihre Umgebung haben sie sich zu robusten und trittsicheren Pferden entwickelt.

Das Camargue - Pferd hat einen besonders ausgeprägten Schritt und einen schnellen Galopp. Es kann sich schnell drehen und wenden. Auch wenn die Tiere naturgemäß Wildpferde sind, werden sie in Gefangenschaft nach dem Zureiten zu guten Reitpferden. Bei den »Gardians«, den Pferdehütern der Camargue, sind sie für den Viehtrieb sehr beliebt, genauso wie für das Einfangen der berühmten schwarzen Bullen der Camargue, die für Stierkämpfe gezüchtet werden. Auch beim Trekking im Rhöne - Delta werden diese Pferde gern eingesetzt.

1968 wurde das Camargue - Pferd offiziell als Rasse anerkannt. Zur Zeit leben in diesem Gebiet ungefähr 30 Herdee - Pferd offiziell als Rasse anerkannt. Zur Zeit leben in diesem Gebiet ungefähr 30 Herden. Obwohl die Pferde wild leben und ihre Fortpflanzung keiner Kontrolle unterliegt, werden sie einmal jährlich eingefangen. Junge, etwa dreijährige Hengste, die keine ausreichende Qualität gewährleisten können, werden kastriert. Das führte zu einer beachtlichen Verbesserung der Rasse. Fohlen werden mit dunklem Fell geboren, erst im Erwachsenenalter wechselt die Farbe zum charakteristischen Grau; mit zunehmendem Alter werden sie noch heller.