Cob

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Cob

 

Herkunft:

England - Irland
Stockmaß: ca. 140 bis 155 cm
Charakter: sehr zuverlässig, kraftvoll, ruhig, beständig
Verwendung: Reit-, Jagd- und Kutschpferd
Besonderheiten:  
Gangmechanik: Gewichtsträger mit angenehmen Gängen
 

Cob ist ein altes englisches Wort für untersetztes, kräftiges Pferd. Man bezeichnet damit keine eigentliche Rasse, sondern einen Typ, der aus einer Kreuzung entsteht, meist Vollblut mit einer Stute des Landschlages oder einer Ponystute. Das Wort fand auch im Zusammenhang mit dem Welsh Cob (s. d.) und dem Normänner Cob. Verbreitung. Cobs sind brauchbare, mittelgroße Pferde von großer Kraft, dabei ruhig und verläßlich. Die Gänge sind bequem, das Springvermögen ist meist beachtlich. Im englischen Ausstellungswesen werden sie in zwei Gewichtsklassen geführt, dem Schwer- und Leichtgewichts-Cob.

Bereits im Mittelalter gab es neben den "destriers" (Streitrössern) und "palfreys" (Zeltern) die "rourncys", mittelgroße Allzweckpferde, die Vorläufer der Cobs. Als Reise- und Kampfpferde für die Knappen und berittene Infanterie sowie als landwirtschaftliche Arbeitspferde wurden die handlichen und genügsamen »Doppelponys« verwendet. Eine systematische Zucht gab und gibt es kaum, a »Doppelponys« verwendet. Eine systematische Zucht gab und gibt es kaum, auch heute sind Cobs begehrte Zufallsprodukte. Meist sind sie zu klein und bullig gebliebene Hunter oder Produkte einer Kreuzung mit großen Ponyrassen, wie Highland, Dales oder Connemara. Der Northumberland Cob entstammt einer Kreuzung von Hackney und Welsh Cob und bringt ausgezeichnete Wagenpferde hervor. Die British Show Hack & Cob Association lässt nur Pferde zwischen 148 und 155 cm Stockmaß zu, die über 85 kg tragen können.