Estnisches Pferd

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Estnisches Pferd

Herkunft:

Republik Estland, vor allem auf den dem Festland Vorgelagerten Inseln Ösel, Dagö und Mohn (heute Huima, Muhu und Saarema) und im Osten Estlands am Peipussee.

Stockmaß: 138 bis 150 cm
Charakter: Guter Charakter, ruhiges Temperament, anspruchslos, guter Futterverwerter, gesund, hart, langlebig
Verwendung: Reit- und Fahrpony
Besonderheiten: Gute Bewegungen, geräumiger Schritt, ausdauernder Trab und fleißiger Galopp
 

Gut geformter Kopf mit ausdrucksvollen Augen, häufig Hechtkopf. Kurzer bis mittellanger, starker, mittelhoch angesetzter Hals, gute Schulter, mittellanger Rumpf mit viel Gurtentiefe (165 bis 180 cm) und guter Kruppe. Kräftiges Fundament mit kurzen Röhren (17 bis 19 cm) und meist stark ausgeprägten Gelenken und harten Hufen. Feines Fell, schönes Langhaar. Häufig Braune mit Aalstrich, Falben, Isabellen und Füchse mit hellem Langhaar.

Aus dem Urpferd des Ostens entwickelte es sich zum estnischen Landpferd schlechthin. Zu seiner Rassebildung haben von domestizierten Wildpferden abstammende einheimische Landstuten und orientalische Hengste beigetragen. die im Mittelalter mit dem Deutschen Rentalische Hengste beigetragen. die im Mittelalter mit dem Deutschen Ritterorden in das Land gekommen waren. Die im 19. Jh. als Beschäler verwendeten Finnischen Klepper trugen dazu bei, dass sich neben dem kleinen, leichten, schnellen Schlag, dem so genannten Inselpferd, ein größerer und gröberer Schlag entwickelte. Zuchtmittelpunkt war das Ges1ill in Torgel. Anfang des 20. Jh. förderte die Vereinigung der Züchter des estnischen Pferdes in Hapsal die Zucht, führte die Zuchtbücher und stellte die Hengste auf. Die wertvollen Eigenschaften des "Inselpferdes" konnten erhalten bleiben und sind ein wertvoller Blutquell für das Torische Pferd.