Hackney

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Hackney

Herkunft:

England
Stockmaß: 143 - 154 cm
Charakter: temperamentvoll, lebhaft uns arbeitswillig
Verwendung: Traber, Showpferd
Besonderheiten:  
 

Kutschpferd von extravaganter Eleganz in Exterieur und Bewegung. Trockener, leicht konvexer Kopf mit großen Augen, kleiner Maulpartie und feinen Ohren. Hochaufgesetzter Hals aus steiler Schulter, langer Rist, etwas weicher Rücken, manchmal seichte, aber stets genügend breite Brust. Muskulöse, gut geformte Kruppe mit extrem hoch getragenem Schweif. Trockene Gliedmaßen mit manchmal etwas knappen Gelenken und langer, weicher Fesselung; gute Hufe. Schritt genügend, Trab hochspektakulär schwebend und extravagant hoch, Galopp schwankend.

Die Geschichte des modernen Hackney ist gut dokumentiert. Das Hackney-Pferd entstand aus britischen Traberzüchtungen, den Norfolk- und den Yorkshire Trabern, die ihrerseits schon für schnelle Wagenrennen gezüchtet worden waren. Im frühen 19. Jahrhundert entstand aus einer Kreuzung dieser beiden Rassen das leichtere Hackney -  Pferd. Zu dieser Zeit entstanden die ersten richtigen Straßen, für die das Hackney mit seinem eleganten, schnellen Trab und seiner ausdauernden Kraft wie geschaffen war.

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Hackney Pony aus der Kreuzung eines Hackney - Pferdes mit einer Fellas Hackney Pony aus der Kreuzung eines Hackney - Pferdes mit einer Fell-Ponystute. Die Erbmasse der Hackneys sorgte für Tempo und Eleganz, das Fell Pony steuerte Kraft und die hohe Knieaktion bei.

Das Hackney Pony soll wie ein typisches Pony mit einem kleinen, intelligenten Kopf aussehen, dabei aber, was die spektakuläre Aktion, den Übermut und die Ausdauer angeht, mit dem Pferd gleichziehen.

Das besondere Merkmal der Hackneys ist ihre Aktion. Im Trab zeigen sie eine hohe, raumgreifende Knieaktion, bei der das Vorderbein angehoben und in einer großartigen Bewegung geradezu nach vorn geworfen wird. In den Schauringen sind sie ständige Gäste, auch bei Wettbewerben sind sie sehr beliebt.