Huzule

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Huzule
 

Herkunft:

Polen (Gestüte Siary un Topolcianky) und Ukraine
Stockmaß: 135 bis 148 cm
Charakter: trittsicher, furchtlos, willig, ausdauernd
Verwendung: Gute Freizeit-, Kutsch- und Distanzpferde
Besonderheiten:
 

Primitives Nutzpferd mit Merkmalen des Tarpans. Langer, trockener Kopf, starke Ganaschen und kurzes, schweres Genick. Hals kurz und sehr kräftig, mit starkem Unterhals und mäßiger Aufrichtung; wenig ausgeprägter, breiter Widerrist. Breiter, tiefer und langer Rumpf, kräftiger Rücken und abfallende Kruppe. Schulter kräftig, aber steil und kurz. Harte, trockene Gliedmaßen mit kleinen Hufen, dabei häufig mangelhafte Sprunggelenke. Gesundes, langlebiges und instinktstarkes Bergpferd, guter Futterverwerter. Energische Bewegungen, sehr trittsicher. Meist Braune und Falben, selten Rappen und Füchse, auch Schimmel und Schecken, die nicht typisch sind.

In den unwegsamen Hochwäldern der Karpaten siedelten Nachkommen von Kosaken und Tartaren aus dem südrussischen Raum, die Huzulen. Bis etwa 1900 erfolgte die Zucht in der echten »Huzulei«, nördlich des Flusses Bistritz; auf Hochwecht in der echten »Huzulei«, nördlich des Flusses Bistritz; auf Hochweiden wuchsen die Pferde halbwild heran. Mit der Gründung einiger Militärgestüte, z.B. Luczyna 1870, geriet die Reinzucht in eine Krise. Man setzte orientalische und englische Hengste ein sowie Koniks. Dadurch ging der ursprüngliche Typ fast verloren. Nach 1918 wurde der Bestand auf die damalige Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Polen verteilt. 1924 regte Rittmeister Holländer die Gründung des Zuchtverbandes und eines Stutbuches in der Huzulei an. Die Rasse ist wegen ihrer Härte und Leistungsfähigkeit beliebt.