Indisches Halbblut

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Herkunft:

Indien
Stockmaß: rund 150 bis 162 cm
Charakter: hart und ausdauernd
Verwendung: Armee- und Polizeipferd, Reitpferd
Besonderheiten: Flache, raumgreifende Gänge, große Ausdauer und Trittsicherheit.
 

Typisches Gebrauchspferd mit starkem Vollbluteinschlag. Trockener Kopf von gut mittlerer Größe, ruhiger Ausdruck, sichclförtnige Ohren. Langer, korrekter Hals, der über einen tiefen Aufsatz in einer etwas kurzen Schulter mündet. Diese ist manchmal steil und geht in einen schmalen Rist über, je nach Vollblutanteil mittel bis stark ausgeprägt. Kompakter Rumpf mit tiefer, nicht sonderlich breiter Brust und tragfähigem Rücken. Muskulöse, abgeschlagene Kruppe, tiefer Schweifansatz. Korrektes, doch nicht sonderlich starkes Fundament, klare, trockene Beine, harte Hufe; kein Behang.  Alle Grundfarben.

Eine Neuschöpfung der indischen Militärbehörden, die nach wie vor Bedarf an Kavallerie-Remonten und Trainpferden hat. Im 19..Ih. wurden die einheimischen Schläge, besonders das Marwari- und Kathiawari-Pony  verwendet, daneben auch die so genannten Kabuli- und Belutschi Pferde. Unter der englischen Besatzung wurden zahlreiche Waler aus Auferde. Unter der englischen Besatzung wurden zahlreiche Waler aus Australien importiert, die sich besonders wegen ihrer Hitzeunempfindlichkeit bewährten. Auch orientalische Pferde und englische Vollblüter fanden nach Indien. Auf dieser Basis schuf man durch planmäßige Kreuzung ein sehr taugliches Armeepferd, das im Typ einem hochedlen Halbblut oder Anglo-Araber entspricht. Daneben bewährt es sich auch als vielseitiges Reit- und Sportpferd.