Israelisches Pferd

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Israelisches Pferd

Herkunft:

Israel
Stockmaß: 145 bis 155 cm
Charakter: Guter Charakter, energisch, umgänglich
Verwendung:
Besonderheiten: Gute Grundgangarten und Springanlagen
 

Eine junge Rasse mit deutlich erkennbarem arabisch-orientalischen Blutanteil und großen Typvariationen. Typisch ein verhältnismäßig langer, trockener Kopf, mittellanger Hals, kurzer Rumpf, korrektes, stabiles Fundament. Vorherrschend Schimmel, Braune und Füchse.

Zucht und Haltung von Pferden reichen weit in die Geschichte Israels zurück. Schon König Salomo (972-932 v. Chr.) legte für seine 12.000 Reiter und zur Bespannung der 1.400 Wagen "Wagenstädte" an. Pferde wurden in Ägypten gekauft oder waren als "Strandgut` kriegerischer Nachbarvölker im Lande geblieben. Mit dem Untergang des alten Israel endete die Glanzzeit der Pferdezucht. Danach gab es in Palästina keine geordnete Pferdezucht mehr. Die im Lande vorhandenen Pferde waren überwiegend arabisch-orientalisch beeinflusste „small horses". Durch den 1. Weltkrieg kamen mit den australischen Truppen Waler und in der britischen Mandatszeit Vollblüter, Hunter und andere Rassen aus England nach Palästina und beellblüter, Hunter und andere Rassen aus England nach Palästina und beeinflussten die lokalen Schläge. Nach der Unabhängigkeit wurden aus Europa und den USA etwa 2.000 Pferde eingeführt, darunter Shagyas, Norweger, Quarter Horses, Morgans und viele andere, die sich mit den im Land vorhandenen vermischten. Der nachhaltigste Einfluss ist aber über viele Jahrzehnte vom arabischen Pferd ausgegangen. Das Local Horse Stud Book, in das auch Pferde ohne Pedigree aufgenommen werden, wurde 1972 eröffnet. Die Registrierung war der erste Schritt zur Konsolidierung der jungen Rasse als Basis für eine moderne Sportpferdezucht.