Kabardiner

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Kabardiner
 

Herkunft:

Russland - im Kaukasus um Strawropol und Krasnodar
Stockmaß: ca. 152 cm
Charakter: extrem trittsicher und nervenstark
Verwendung: Reitpferd , sehr gut für Distanzritte
Besonderheiten:
 

Langer, schmaler Kopf mit geradem oder leicht konvexem Profil, lange Ohren. Hoch aufgerichteter, schlanker Hals, oft Hirschhals. Etwas kurze, steile Schulter, die in einen langen Rist übergeht. Kompakter Rumpf, tiefe Brust bei genügender Breite, etwas langer Rücken. Kräftige Nierenpartie und Kruppe. Diese ist schräg, mit tiefem Schweifansatz, gut bemuskelt und von guter Länge. Korrektes, stahlhartes Fundament, saubere Gelenke, gute Sehnen, harte Hufe. Hinterhand oft ausgestellt oder säbelbeinig; gute Aktion in allen Gangarten. Vornehmlich dunkle Farben.

Im Kaukasus sind die Reste der einst berühmten Tscherkessen zu Hause, die ursprünglich im ganzen Gebiet östlich des Schwarzen Meeres siedelten. Ihre Pferde führte der Wiener Hippologe Fitzinger um 1860 auf das abchasische Pferd zurück, in dem er eine Grundform der südrussisch-asiatischen Rassen sah. Dieser besonders wertvoundform der südrussisch-asiatischen Rassen sah. Dieser besonders wertvolle Pferdeschlag besticht weniger durch Schnelligkeit als durch phänomenale Ausdauer und Brauchbarkeit im Gebirge. Kabardiner - so benannt nach der Großen und Kleinen Kabarda, Teilen des Terekgebietes - waren stets begehrt und weit verbreitet. Sie wurden mit Vollblut zum Anglo-Kabardiner gekreuzt, einem brauchbaren Sportpferd.