Kasachen Pferd

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Kasachen Pferd

Herkunft:

Republik Kasachstan
Stockmaß: um 142 cm
Charakter: Anspruchslos, widerstandsfähig gegenüber Hitze und Kälte, nicht schnell, aber erstaunlich ausdauernd.
Verwendung:

Wird ganzjährig in nomadisierenden Herden gehalten. Reitpferd der Viehhirten, Kuhmys- und Fleischlieferant.

Besonderheiten:

Neben den Grundgangarten ist auch die Veranlagung zum Paß oder Tölt (russische Bezeichnung dafür "Perestrup") vorhanden.

 

Steppenpferd, im Typ des Mongolen Ponys stehend. Derber Kopf mit gewölbtem Profil, breiten, kräftigen Ganaschen. Fleischiger Hals, aber trockener als beim Mongolenpferd. Breiter, rumpfiger Körper mit guter Tiefe, kräftiger, kurzer Rücken. Stabiles Fundament mit kurzen, trockenen, kräftigen Gliedmaßen und harten Hufen. Mähne und Schweif dicht und lang. Vor allem Braune, Füchse, Schimmel und Rappen, seltener Falben und Schecken.

Das auf das Mongolen Pony zurückgehende Steppenpferd ist, wie durch Ausgrabungen nachgewiesen werden konnte, dort schon im 2. Jahrtausend v. Chr. heimisch gewesen. Im 5. Jh. v. Chr., als es in großen Herden die Steppen bevölkerte, wurde es auch durch den Karain großen Herden die Steppen bevölkerte, wurde es auch durch den Karabaier, Araber und Achat Tekkiner beeinflusst und hat sich seitdem den extremen Bedingungen des Steppenklimas hervorragend angepasst. Mitte dieses Jahrhunderts wurden zur Verbesserung der Rasse auch Vollblüter, Orlow Traber und Donpferde zur Zucht verwendet. Im Verlauf seiner Rassebildung haben sich zwei Typeri herausgebildet. Der robuste, kleinere Dzbabye als der ursprüngliche Typ und der orientalisch beeinflusste, etwas größere Adajewsky-Typ. Beide Typen wurden für die Zucht des "Kustanaier" verwendet. Die Population ist noch ca. 300.000 Pferde stark. Wichtigstes Gestüt ist Mugojar in der Region Aktjubinsk.