Lokaier

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Lokaier

Herkunft:

Tadschikistan, Jawansche Ebene, Gestüt Djuschambe.
Stockmaß: um 150 cm
Charakter: Enorm ausdauernd und sehr trittsicher
Verwendung: Reit- und Zugpferd
Besonderheiten: gutes Galoppiervermögen und manchmal beachtlichen Springanlagen, Trab mittelmäßig
 

Ein typischer Vertreter südrussischer Hochlandrassen. Kompaktes, vielseitiges und hartes Pferd, mittelgroßer, derber Kopf, kurzer, gerader Hals, gute Schulter und geräumiger Brustkorb. Das leichte Mittelstück geht in eine abgeschlagene, muskulöse Kruppe über. Extrem widerstandsfähige Beine mit stahlharten Hufen, manchmal leichte Stellungsfehler, oft kuhhessig. Meist Schimmel, Füchse oder Braune mit dünnem Langhaar.

Die Zucht dieser Rasse wird den Lokaj-Nomaden zugeschrieben, einem Unterstamm der Usbeken. Ihre mongolisch beeinflussten Pferde verbesserten sie mit Karabaiern, Arabern und Turkmenen (Yomud). Der Lokaier stellt ein sehr brauchbares Gebirgspferd dar, das auch, wie in Russland üblich, auf der Rennbahn geprüft wird. Sehr häufig auch als Tragtier verwendet, setzt man ihn ebenso bei den traditionellen Reiterspielen ein. Wndet, setzt man ihn ebenso bei den traditionellen Reiterspielen ein. Wendigkeit, Ausdauer, Mut und Spurtkraft der Pferde werden überprüft und sind bei der Zuchtwahl mitbestimmend. Seit Menschengedenken verbringen die Herden (Tabunen) den Frühsommer in den Tälern, mit zunehmender Hitze wandern sie ins Gebirge.