Maremmano

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Maremmano

Herkunft:

Italien in der Toskana, Staatsgut Albarese
Stockmaß: ca. 155 cm
Charakter: ruhig, beständig, sehr genügsam
Verwendung: ehemals Armee- und Polizeipferd, heute Reit- und Trekkingpferd
Besonderheiten: Extrem harte, klobige Hufe, die Bewegungen sind energisch, fördernd, besonders im Galopp.
 

Der Maremmano besitzt einen langen, geramsten Kopf mit kleinen Augen, der von einem muskulösen, eher kurzen Hals getragen wird. Die Schulter ist zumeist kurz und ziemlich steil, der Widerrist kräftig. Der lange Rücken geht in eine abgeschlagene, kantige Kruppe über, der Schweif ist tief angesetzt. Die Beine sind sehr stabil, trocken und mit guten, breiten Gelenken ausgestattet.  Bei einer mittleren Höhe von 155 cm Stockmaß hauptsächlich Rappen und Dunkelbraune, seltener Schimmel und Füchse.

In der feuchten, heißen Maremma zwischen Tiber und Arno werden vermutlich schon seit etruskischen Zeiten Pferde gezüchtet. Seit dem Altertum nahmen verschiedene Rassen Einfluss; manche Merkmale des Berbers etwa meint man noch heute im Maremmer zu erkennen. Die Rinderhirten der Maremma sind bis heute auremmer zu erkennen. Die Rinderhirten der Maremma sind bis heute auf diesen Pferden beritten, welche wendig und zuverlässig sein müssen und einen gewissen Cow-sense besitzen. Zur Verbesserung der alten Rasse kreuzte man im 1850 gegründeten Gestüt Tombola Hengste aus dem königlichen Gestüt San Rossore, zwei englische Halbblüter und einen Araber, ein. Neuerdings wird der Einsatz von Vollblut verstärkt, um ein leichtes Sportpferd mit guten Points zu erreichen, den Maremmano megliorato ("verbesserter Maremmer").