Mbayar Pony

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Mbayar Pony

Herkunft:

Republik Senegal in Westafrika im Arachidier-Becken und der Gegend Niayes.
Stockmaß: 133 bis 144 cm
Charakter: Robust, ausdauernd und genügsam, leichtfüßig und leistungsstark.
Verwendung:

Das Mbayar Pony wird heute in seiner Heimat vor allem als Zugpferd für leichte Transporte und landwirtschaftliche Arbeiten verwendet.

Besonderheiten:
 

Mittelgroßes, kräftig gebautes Pony im Quadratformat. Großer Kopf mit breiter, gewölbter Stirn. Kräftiger, kurzer, zum Pferd passender Hals, breite, tiefe Brust, kurzer, gerader Rücken (oft Senkrücken), runde, muskulöse Kruppe. Kräftige Gliedmaßen mit breiten Gelenken. Vor allem Braune, aber auch Füchse, Schimmel und Schecken.
 
Der Ursprung des Mbayar Ponys geht, wie bei fast allen afrikanischen Pferderassen südlich der Sahara, auf den Berber zurück. Der Berber war an Hitze und Trockenheit gewöhnt und so durchaus in der Lage, sich den schwierigen klimatischen Bedingungen anzupassen, nicht zuletzt auch gegen die durch die Tsetsefliegen übertragenen Infektionen, die jedoch seine weitere Verbreitung im südlichen Afrika erschwerten. Aufgrund seines rein afrikanischen Ursprungs gilt das Mbayar Pony als eufgrund seines rein afrikanischen Ursprungs gilt das Mbayar Pony als einheitliche Pferderasse. Allerdings hat die 1948 begonnene Verwendung von englischen Vollblütern und Anglo-Arabern als Veredler zu Veränderungen des „rein afrikanisch gezüchteten" Typs geführt. Zur Veredlung des Mbayar Ponys wird heute das im Typ des Berber stehende Fleuve Pferd verwendet.