Mongolen Pony

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Mongolen Pony

Herkunft:

Mongolei
Stockmaß: 135 - 145 cm
Charakter: ruhig, umgänglich , aber auch stur
Verwendung: Geritten werden sie auch in den traditionellen Ponyrennen mit Distanzen von rund 50 km. Jockeys sind Kinder.
Besonderheiten:
 

Ein primitives Steppenpferd, das im Aussehen stark an den Equus Przewalski erinnert. Der Kopf ist derb und groß, mit kleinen Augen und kräftigen Kiefern. Der Hals ist kurz, tief angesetzt und weist oft starken Unterhals auf. Kurze und steile Schulter, Widerrist lang und flach. Die Mittelhand ist kräftig und lang, oft mit Karpfenrücken. Die Kruppe ist kurz, abgeschlagen und schmal. Die Beine sind robust und weisen stahlharte Hufe auf. Ein nicht sehr ansprechendes, aber ausgesprochen hartes und ausdauerndes Pony von rund 135 bis 145 cm Stockmaß, das in allen Farben auftritt, oft als Falbe mit Aalstrich und Zebrierung an den Beinen. Wenig raumgreifende Gänge, bei starker Neigung zum Paß.

Im Nordwesten der Mongolei fand man im 18. Jahrhundert Restbestände des mongolischen Wildpferdes, dessen naher Verwandter das mongolische Pony ist. Bereits im 6. Jahrhundert nr Verwandter das mongolische Pony ist. Bereits im 6. Jahrhundert nach Christus beschreibt Publius Vegetius Renatus die Reitpferde der Steppenbewohner als "klein, hässlich und unglaublich hart". Die Nomaden, die die Ponys in Herden züchten, halten Stuten zur Milchgewinnung, die zu einem Kumyß genannten Getränk vergoren wird. Das Pferd hat als Leder-, Fleisch- und Milchlieferant eine zentrale Funktion in der Kultur der Nomaden. Es existiert in einigen Schlägen. In einigen Gebieten wurden Don- und Traberhengste eingekreuzt, um schnellere, größere Pferde zu erhalten, wodurch die ursprüngliche Härte und Genügsamkeit verloren ging.