Mongolisches Wildpferd

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Mongolisches Wildpferd

Herkunft:

Mongolei
Stockmaß: 120 bis 140 cm
Charakter: Scheu, aggressiv, Durchhaltevermögen
Verwendung:  
Besonderheiten: Primitive Ponyart, großer Kopf, kurze, aufgerichtete Mähne, gerade Schultern, kurzer, breiter Körper, zierliche Hinterhand, kräftige Beine mit kurzen Röhrenknochen.
Gangmechanik:  
 

Das Mongolische Wildpferd (Equus przewalski poliakow) ist - im Gegensatz zu solchen Pferden, die aus der Gefangenschaft geflohen sind - das einzige echte noch lebende Wildpferd. Eine Zeitlang ging man davon aus, dass alle domestizierten Pferdearten auf das Mongolische Wildpferd zurückzuführen seien. Nachneuesten Erkenntnissen gab es anscheinend vier Untergruppen; der Mongole gehörte dabei zu der nördlichen Gruppe, die auch als Urzeit-Pony bekannt ist.

1881 entdeckte Colonel Przewalski die Mongolischen Wildpferde, die in den Steppen westlich der Wüste Gobi in der Mongolei lebten. Diesen Teil des Landes nannte man die Tachin-Schara-Nuru-Berge (»Berge der gelben Pferde«). Zu Ehren ihres Entdeckers wird die Rasse auch Przewalsk i- Pferd genannt. Sie hat sich seit der Eiszeit kaum verändert. Das liegt zum Teil an der Abgeschiedenheit ihres Lebensraumes, aberrt. Das liegt zum Teil an der Abgeschiedenheit ihres Lebensraumes, aber auch am wilden Temperament der Hengste.

Das Mongolische Wildpferd wurde seit alters wegen seines Fleisches gejagt. Obwohl die russischen und chinesischen Behörden Schritte zur Rettung dieser Rasse eingeleitet haben, ist sie heute beinahe ausgestorben. Einzelne Tiere werden in Zoos auf der ganzen Welt gehalten.

Viele der domestizierten Rassen lassen sich bis zu diesem Pferd zurückverfolgen, dazu gehören z.B. das Burma Pony, das indische Manipur und das Mongolische Pony, das übrigens eine der ältesten domestizierten Rassen der Welt ist.