Arenberg-Nordkirchener

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Nordkirchener Pony (Arenberg-Nordkirchener Pony)

Herkunft:

Deutschland. Hauptzuchtgebiet war Westfalen mit dem vom Herzog von Arenberg eingerichteten Wildpferdegestüt in Nordkirchen bei Münster.

Stockmaß: um 140 cm
Charakter:

Widerstandsfähiges, gesundes, genügsames Reitpony für Kinder, Jugendliche und leichte Erwachsene. Freundlicher, verträglicher Charakter, ausdauernd und zäh.

Verwendung:

Elastische, raumgreifende Grundgangarten und ausreichendes Springvermögen sowie Eignung als Fahrpony

Besonderheiten: Die Population beträgt nur noch wenige Ponys und ist vom Aussterben bedroht.
 

Zuchtziel ist ein kräftiges, harmonisches, trockenes und gefälliges Reitpony mit korrektem Fundament und taktreinen, raumgreifenden Gängen. Vorwiegend Braune, Schwarzbraune und Rappen, oft noch mit typischer Wildpferdezeichnung, vor allem Aalstrich und Mehlmaul.

Ausgangspunkt dieser ursprünglichen Wildpferdezucht war das Wildponygestüt in Nordkirchen bei Münster, Westfalen. Es war Ende der 20er Jahre vom Erbprinzen von Arenberg, einem Vetter des Herzogs von Croy, in seinem 1.500 Morgen grorenberg, einem Vetter des Herzogs von Croy, in seinem 1.500 Morgen großen Hirschpark angelegt worden. Zur Zucht wurden Stuten des „litauischen Landschlages" (Panjestuten) mit Dülmener Hengsten gepaart. Die sich durch die günstigen Boden- und Futterverhältnisse gut entwickelnde Zucht erhielt den Namen Arenberger Pony. Die Herde wurde 1968 an Herrn Orthmann, Nordkirchen verkauft. Er setzte in der etwa 100 Köpfe zählenden Herde, nun Arenberg-Nordkirchener genannt, zum Erreichen des angestrebten Zuchtzieles Welsh-Pony Hengste der Sektion B ein. Damit wurde das ursprüngliche Wildbahnpony zum Reitpony veredelt und ging in der westfälischen Reitponyzucht auf.