Nordland Pony

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Nordland Pony

Herkunft:

Norwegen in den oberen Kirchspielen des Gudbrandsdals, Lyngfjord, Lofoten.
Stockmaß: zwischen 135 und 145 cm.
Charakter: abgehärtetes, genügsames Pony - zäh und ausdauernd
Verwendung: Zug- und Reitpony
Besonderheiten: Sehr trittsicheres, robustes Pony, das sich zu jeder Art von Arbeit und sportlicher Verwendung eignet.
 

Ein gut proportioniertes, kräftiges Pferd von ursprünglichem Typ. Mittelgroßer Ponykopf, häufig gerade, seltener leicht geramst, kleine Ohren und dichter Schopf. Kurzer, massiver Hals, einer manchmal etwas steilen, kurzen Schulter entspringend. Wenig ausgeprägter Rist, langer und vorgetiefter Rücken, dabei kräftig und breit. Etwas überbaute Kruppe mit guter Bemuskelung, leichtabfallend und lang. Stabile, kurze Beine mit viel Fundament und guten Gelenken. Etwas Behang und harte Hufe. Mähne und Schweif üppig und lang.  Farben: zumeist Braune, Fuchs, Falbe und Schimmel

Die Geschichte der Rasse ist mit der des Dölepferdes und Fjordpferdes eng verwoben. Das Nordland-Pony ist in seinen Anfängen als leichte, reinblütige Variante des Dölepferdes zu verstehen, mit dem es seine wesentlichen Merkmale teilte. Während jedoch das Döt dem es seine wesentlichen Merkmale teilte. Während jedoch das Dölepferd schon früh mit anderen Rassen gekreuzt wurde und sich zu einem Kleinkaltblüter entwickelte, scheinen sich die Fremdeinflüsse beim Nordland- oder Lyngpferd begrenzt gehalten zu haben. Wrangel bezeichnete es noch 1909 als einen Schlag des Gudbrandsdal-Pferdes, der wohl durch die relative Isolation des Zuchtgebietes entstand. Nach Forschungsergebnissen Hilzheimers soll es der nordwesteuropäischen Urrasse noch sehr nahe stehen. Seit 1916 wird es als eigene Rasse geführt, bedeutenden Einfluss hatte der Hengst Lyngsiauen von Rimfakse. 1967 schlossen sich die Züchter zu einem Verband zusammen.