Normänner Cob

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Normänner Cob

Herkunft:

Frankreich - Normandie, Gestüte Le Pin und Saint Lô
Stockmaß: ca. 150 bis 160 cm
Charakter:
Verwendung: Reit- und Arbeitspferd
Besonderheiten: Gute Gänge, besonders im Trab, und beachtliches Springvermögen.
 

Recht großer, ausdrucksvoller Kopf mit leicht geramstem Profil, von einem hoch aufgesetzten, kräftigen Hals getragen. Dieser entspringt einer etwas kurzen, steilen Schulter, die über einen kurzen, eher flachen Rist in einen langen Rücken übergeht. Der Rumpf ist tief und tonig, die Kruppe enorm kraftvoll, schräg und ausladend. Die Beine sind trocken, korrekt und haben kaum Behang, das Fundament ist ungeheuer kräftig, die Hufe sind groß und flach. Das Pferd ist schön abgedreht, muskulös und dabei nicht derb oder unharmonisch.  Meist Braune oder Füchse.

Die Zucht von schweren, leistungsfähigen Pferden hat in der Normandie eine alte Tradition. Schon Wilhelm der Eroberer führte Pferde vom Typ des Cobs in seinem Heer mit sich, wie man auf der Tapisserie von Bayeux sehen kann. Der Normänner Cob ist nur eine von vier Varianten des vorzüglichen "Normänners", der allerdings auch seine Höhen und Tiefen hatte. Stets wurden ot;, der allerdings auch seine Höhen und Tiefen hatte. Stets wurden neben den Traber-, Reit- und Karosserietypen auch Hengste des kleineren Wirtschaftstyps gehalten, der zwar kein eigenes Stutbuch besaß, aber in den Pedigrees der anderen Schläge immer wieder auftaucht. Die Cobs der Normandie waren und sind geschätzte Vielzweckpferde, die sich sowohl für mittleren Zug als auch für landwirtschaftliche Arbeiten und Freizeitreiten eignen.