Ostbulgare

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Ostbulgare

Herkunft:

Ostbulgarien, Staatsgestüt Karadja am Schwarzen Meer
Stockmaß: um 162 cm
Charakter: vielseitig, schnell, kräftig
Verwendung: Reitpferd
Besonderheiten: Die Mechanik ist flach und raumgreifend, großes Galoppiervermögen, gutes Springvermögen.
 

Harmonisches mittelgroßes Sportpferd im Halbblut-Typ. Trockener, edler Kopf auf gut geformtem Hals von schöner Aufrichtung und Länge. Schulter lang und schräg, in einen korrekten, langen Rist übergehend. Bei ausreichender Tiefe und Breite ist der Rumpf kompakt, die Linien sind harmonisch. Lange, leicht abfallende Kruppe mit kräftiger Bemuskelung. Klares, korrektes Fundament mit trockenen Gelenken, guten Winkeln und widerstandsfähigen Hufen, kein Behang.

Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts begann man im Gestüt Vassil Kolarov mit der systematischen Kreuzung von Anglo-Arabern, Englischen Halbblütern, Arabern und heimischen Warmblütern. Diese resultierte in einem edlen, leistungsfähigen Halbblut, wie man es zuvor in Bulgarien kaum fand. 1951 übernahm das Landwirtschaftsministerium den Bestand des Gestütes Boshurischte. Daraus entwickelte man im Gestüt Karadja in Baltschik nahe der Schwarzmeerküste einen eigenen SGestüt Karadja in Baltschik nahe der Schwarzmeerküste einen eigenen Schlag, der später mit dem von Kolarov vereint wurde und heute identisch ist. Die Hengste und Stuten werden leistungsgeprüft und stellen in allen Sparten des Reitsportes ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis, sogar die berüchtigte Pardubitzer Steeplechase konnte schon von einem ostbulgarischen Pferd gewonnen werden.