Pfalz-Ardenner

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Pfalz - Ardenner

Herkunft:

Hauptzuchtgebiete sind die Pfalz und das Saarland mit den Zuchtzentren Landgestüt Zweibrücken und dem Pferdezentrum in Standenbühl, sowie die französischen Ardennen

Stockmaß: um 157 bis 160 cm
Charakter: Unkompliziert, guter Charakter, ruhiges Temperament
Verwendung:

Vielseitig verwendbar, Arbeitspferd für Land- und Forstwirtschaft und Freizeit mit korrekten Bewegungen, raumgreifendem Schritt, energischem, schwungvollem Trab

Besonderheiten:
 

Kaltblutpferd im mittleren Rahmen. Ausdrucksvoller, kleiner, trockener Kopf mit kleinen Ohren und wachen Augen. Gut angesetzter Hals. Körper mit breiter, tiefer Brust, großer, schräger Schulter, gut bemuskelter, langer Kruppe und stark bemuskelter Hinterhand. Starkes Fundament mit trockenen, klaren Gliedmaßen und korrekten, harten Hufen. Schönes Langhaar, wenig Behang. Alle Farben.
 
Die Wurzeln des bodenständigen „Pfälzer Ardenners" reichen bis in das 17. Jh. und zu dem durch Normänner und Ardenner verstärkten Landschlag der Pfälzer Bauern zurück. Schon früh traten die 1896 gegründete Kaltblutgenossenschaft Südpfalz und der 1906 gegründete Pferdezuchte Kaltblutgenossenschaft Südpfalz und der 1906 gegründete Pferdezuchtverein Pfalz, der 1906 auch das Stutbuch für den rhein.- deutsch Kaltblüter eröffnete, für die Reinzucht ein, um mit dem vorhandenen unterschiedlichem Stuten- und Hengstmaterial Kaltblüter von absoluter Homogenität und Konformität zu züchten. Dies gelang erst so recht, als im Zweiten Weltkrieg im Landgestüt Zweibrücken auch Ardennerhengste aufgestellt wurden, die den Rassetyp des Pfalz-Ardenner-Kaltblutpferdes entscheidend prägten. Bekannte Vererber in den 50er und 60er Jahren waren die Hengste IIehlerI v. Successcur d'Horse, Gaburdin v. Gullus, Artist v. Gambin de Forest u. a. Die Motorisierung führte zum starken Rückgang des Zuchtbestandes.