Rheinisch - Deutsches Kaltblut

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Rheinisch - Deutsches Kaltblut

Herkunft:

Deutschland, besonders im Rheinland.
Stockmaß: von 160 bis 170 cm Stockmaß.
Charakter: stark, lebhaft, ausdauernd
Verwendung: Arbeitspferd
Besonderheiten: Gewicht bis zu 1000 kg
Gangmechanik: Freie, fleißige Bewegungen; leichtfuttrig und gutmütig.

 

Dem Belgier ähnliches, praktisches Kaltblut. Bei gut mittlerer Größe sehr kräftig und zugstark. Großer, gerader Kopf, lange Ohren und gute Augen. Kurzer, dabei wohlgeformter und sehr starker Hals. Lange, schräge Schulter, wenig Rist, enorm breite und tiefe Brust. Tonniger Rumpf, Rücken oft etwas matt. Kompakte Hinterhand mit starker Bemuskelung, abfallende Spaltkruppe, gute Winkelung. Korrektes und überaus starkes Fundament, derbe Gelenke, kräftige Sehnen, deutlicher Behang; harte, mittelgroße Hufe.  Ausschließlich Füchse, Braune und Rotschimmel

Im Rheinland waren zwei alte kaltblütige Landschläge zu Hause, der Gelderländer und der Eifeler. Nachdem die Einkreuzung von diversen schweren Warmblütern, später auch englischen Kaltblütern, der Zucht keine Verbesserung gebracht hatte, stellte das Lltblütern, der Zucht keine Verbesserung gebracht hatte, stellte das Landgestüt Wickratz (gegr. 1839) belgische Beschäler auf, und auch die Züchter importierten belgische Stuten in großer Zahl. 1892 wurde das Rheinische Pferdestammbuch auf der Basis dieser belgischen Linie begründet, und noch zwischen den Weltkriegen war das Rheinland eines der bedeutendsten Lieferanten erstklassiger Zugpferde. 1949 zählte man noch 26000 Zuchtstuten, heute sind noch einige Dutzend im Zuchteinsatz. Bedeutendster Vererber der Gegenwart ist der Rotschimmel Nippes im Landgestüt Warendorf.