Russischer Kaltblüter

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Russischer Kaltblüter

Herkunft:

Ukraine, Gestüt Nowo-Alexandrow
Stockmaß: zwischen 145 und 155 cm
Charakter: gutmütig, fleißig, robust
Verwendung: Arbeitspferd
Besonderheiten: Gewicht von 500 bis 700 kg
Gangmechanik: Fleißige, energische Gänge, große Zuverlässigkeit und Zugkraft bei ruhigem Wesen.

 

Mittelrahmiges, praktisches Wirtschaftspferd, kompakt und robust. Kleiner, trockener Kopf mit feinen Ohren. Kurzer, mächtiger und schön geschwungener Hals, der hoch aufgesetzt einer schrägen, langen Schulter entspringt. Niedriger Rist und breiter, kurzer Rücken, manchmal eingesattelt. Überbaute, runde Kruppe, leicht abgeschrägt und bestens bemuskelt. Tonniger Rumpf mit genügend Tiefe und Breite. Trockene Gliedmaßen, kurz und stabil mit wenig Behang und harten, eher kleinen Hufen. Meist Füchse und Braune.

Schon um 1850 wurden im europäischen Teil Russlands zur Verbesserung der heimischen Arbeitspferde systematisch Stuten mit Hengsten der Rassen Orlow-Traber, Percheron, Brabanter und Ardenner gekreuzt. Die Resultate waren ausgezeichnet, besonders die belgischen und später die schwedischen Ardenner beeichnet, besonders die belgischen und später die schwedischen Ardenner bewährten sich. Schon 1900 konnte der Hengst Harawai auf der Weltausstellung von Paris als "Russischer Ardenner" eine Goldmedaille gewinnen. 1923 standen im Gestüt Alexandrow noch 50 Hengste und 170 Stuten, die den Fortbestand garantierten. Erneuter Aufschwung und 1952 Registrierung der wieder belebten Rasse als Russisches Kaltblut. Je nach Bedarf werden etwas kleinere oder größere Schläge gezogen. Sehr weit verbreitet und wegen seiner Qualitäten beliebt.