Salerner

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Salerner

Herkunft:

Italien
Stockmaß: 160 cm
Charakter: Intelligent, leicht reagierend
Verwendung: Reiten, Zuchtzwecke
Besonderheiten: Großer, ausgeprägter Kopf, schöne Schultern, deutlicher Widerrist, kräftige, abfallende Hinterhand, kurze Beine.
Gangmechanik:  
 

Großrahmiges Sportpferd im Typ des englischen Halbblüters. Gut mittelgroßer, edler Kopf, gerade oder leicht geramst. Meist korrekter, leicht geschwungener Hals, der einer langen und schrägen Schulter entspringt. Deutlich markierter Rist, gute Gurttiefe, genügende Breite. Kompaktes Mittelstück, manchmal mangelhafte Nierenpartie. Kräftige, leicht abfallende Kruppe, lang und gut bemuskelt, tiefer Schweifansatz. Stabiles Fundament, korrekte Gelenke und harte Hufe, wenig Behang. Etwas eckige Gesamterscheinung, die einen »hochbeinigen« Eindruck hinterlässt. Gute, fördernde Aktion in allen Gangarten, bedeutendes Springvermögen

Italien war eines der ersten Länder der Welt, in dem Pferde gezüchtet wurden; man weiß, dass die Etrusker die Züchtung schon vor 2 500 Jahren betrieben haben. Seitdem spielt die Pferdezucht hier eine wichtige Rolle. Mit dem Salerner ist ein Beispiel für ein erstklassiges Reitpferd gelungen.

Der Salerner entstand im 16. Jahrhundert in dpferd gelungen.

Der Salerner entstand im 16. Jahrhundert in der Gegend von Salerno bei Neapel. Sein Ursprung ist eine Kreuzung zwischen Andalusier und Neapolitaner (einer Kreuzung zwischen Berber, Araber und Spanischen Pferden, die heute ausgestorben ist).

In der italienischen Armee war der Salerner besonders beliebt, heute wird er allgemein als Reitpferd eingesetzt. Seine Zahl nimmt zwar ständig ab, trotzdem spielt er aber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines neuen italienischen Sattelpferdes. Dieses Pferd entsteht aus Kreuzungen und Nachzüchtungen einheimischer Sattelpferdrassen. Das Ziel ist ein Reit- und Wettkampfpferd für den allgemeinen Gebrauch.