Sanho / Sanpeitze Pferd

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Sanho / Sanpeitze Pferd

Herkunft:

Republik Mongolei (China)
Stockmaß: um 148 cm
Charakter: Sehr anspruchslos, ausdauernd und widerstandsfähig
Verwendung:

Das Sanho wird für alle anfallenden Arbeiten verwendet, vorzugsweise aber als Reit-, Renn- und Zugpferd

Besonderheiten:
 

Kompaktes, muskulöses, kleines Reitpferd mit meist harmonischem Gebäude. Gerader Kopf mit klarem Blick und weiten Nüstern. Mittellanger Hals, kräftige, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf mit geradem, kurzem Rücken, schräger Kruppe. Langes, volles Langhaar. Stabile Gliedmaßen mit starken Gelenken und harten Hufen. Vor allem Füchse und Braune, selten andere Farben.

Der Nordwesten der autonomen inneren Mongolei ist die Heimat des eng mit dem Sanpeitze verwandten Sanho. Sein chinesischer Name bedeutet „Landschaft dreier Flüsse"; sie ist das beste Weideland Chinas. Die Pferde dieser Region waren an der Entwicklung aller chinesischen Rassen beteiligt. Schon während der Liao Dynastie (um 1000 n. Chr.), war die Region wegen der Qualität ihrer Pferde bekannt, und 700 Jahre später, während der Quing Dynastie, wurde in der Region das viel gerühspäter, während der Quing Dynastie, wurde in der Region das viel gerühmte Soulum Pferd gezüchtet. In den Jahren 1904 und 1905 wurden Pferde aus der ostsibirischen Baikalregion in die lokalen Schläge eingekreuzt. Um 1917 brachten russische Siedler Orlow Traber und Baschkiren mit. Die Japaner unterhielten von 1934-1945 ein Gestüt mit Arabern, Anglo-Arabern, Englischen Vollblütern, Amerikanischen Trabern und ungarischen Gidrans. 1955 aber wurden alle aus Kreuzungen stammenden Pferde durch das Landwirtschaftsministerium der Volksrepublik China erfasst und zwei Gestüte zur Zucht einer neuen Rasse mit dem Namen Sanho eingerichtet.