Sardinier

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Sardinier

Herkunft:

Sardinien (Italien)
Stockmaß: je nach Typ von 156 bis rund 165 cm
Charakter: robust, ausdauernd, trittsicher
Verwendung: Reitferd
Besonderheiten: Ist das Pferd der berittenen Polizei Sardiniens
Gangmechanik: Flache Aktion, schneller Galopp, hervorragendes Springvermögen, mutig, wendig und ausdauernd.

 

Gerader, trockener Kopf, leichtes Genick, langer und schlanker Hals. Gut ausgeprägter Rist, lange, schräge Schulter. Rumpf tief, schmal, etwas aufgeschürzt, manchmal mangelhaft geschlossen. Kräftiger, gerader Rücken; lange, schräge Kruppe mit guter Bemuskelung und tief angesetztem Schweif. Trockenes, etwas leichtes Fundament, dabei sehr hart und genügend korrekt, mit kleinen, harten Hufen. Klare Sehnen und Gelenke, kein Behang, oft lange Röhren.  Farbe: zumeist Braune und Füchse, selten Rappen und Schimmel.

Bereits die Sarazenen sollen während ihrer Herrschaft über Sardinien im 15. Jh. zahlreiche Pferde berberischer und arabischer Herkunft zur Verbesserung des einheimischen Ponys eingekreuzt haben. Anfang des 16. Jahrhunderts gründete Ferdinand der Katholische (1452-1516) ein Gestüt spanischer Pferde naete Ferdinand der Katholische (1452-1516) ein Gestüt spanischer Pferde nahe Abbasanta und stellte die dort gezogenen Tiere den Züchtern zur Verfügung. 1908 wurde erneut arabisches Blut eingekreuzt, später setzte man vermehrt Vollblüter ein. Die wohl beste Zucht befindet sich nahe der punisch - römischen Ausgrabungsstätte Nora, im Besitz der Turnierreiterin Donna Musio Scanno. Pferde dieser Zucht waren unter dem österreichischen Offizier Peter Lichtner - Hoyer international erfolgreich.