Schwedischer Ardenner

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Schwedischer Ardenner

Herkunft:

Schweden
Stockmaß: 150 - 160 cm
Charakter: Sanft, freundlich, energiegeladen
Verwendung: Wagenpferd, Zugpferd
Besonderheiten: Kleiner Kopf, geschwungener Hals, außerordentlich muskulöser und kompakter Körper, kurze Beine, wenig Kötenbehang
Gangmechanik: energische Bewegungen

 

Kompaktes Viereckkaltblutpferd ähnlich dem belgischen Ardenner, von dem es abstammt. Ausdrucksvoller, etwas schwerer, gerader Kopf auf breitem, muskulösem Hals; mächtige, schräge Schulter; wenig markierter Widerrist; kräftiger, geräumiger Rumpf; kurzer, starker Rücken; gut bemuskelte Kruppe; kurze, stämmige Beine mit kräftigen Gelenken und schweren, festen Hufen; leichter Kötenbehang.

Der Schwedische Ardenner wurde im 19. Jahrhundert aus einer Kreuzung mit importierten Ardennern ( einer schweren Zugrasse aus Belgien und Nordfrankreich ) und dem Nordschwedischen Pferd entwickelt, einem leichten, lebhaften Zugpferd, das aus einem alten skandinavischen Stamm hervorgegangen ist.

Klima und Lebensbedingungen der schwedischen Tiefebenen sind ungefähr so wie in den Ardennen, beide Rassen blieben sich deshalb in ihrer Entwicklung ähnlich. Die Tiere, diee Rassen blieben sich deshalb in ihrer Entwicklung ähnlich. Die Tiere, die im kühlen Hügelgebiet geboren wurden, blieben jedoch kleiner und wurden lebhafter. Ursprünglich wurde der Schwedische Ardenner als schweres Zugpferd für die Feldarbeit entwickelt. Das Tier verkraftet extreme Klimaschwankungen, ist sehr stark, ein ausgesprochen guter Arbeiter und sehr anspruchslos, was seine Haltung betrifft.
 
Da es in der Landwirtschaft nur noch wenig Bedarf für dieses Pferd gibt, hat sich der Bestand verringert.