Slowakisches Gebirgspferd

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Slowakisches Gebirgspferd

Herkunft:

Slowakische Republik, auf der Muraner Hochebene bei der Stadt Muran in der Hohen Tatra. Zuchtgestüte Muran und Topolcianky.

Stockmaß: um 140 cm
Charakter: Gutmütig, zutraulich, genügsam und abgehärtet
Verwendung: Ein starkes, zugkräftiges Holzabfuhrpferd
Besonderheiten:
 

Stämmiges Gebirgspferd. Fuchsfarben mit hellen Mähnen dominieren, aber auch Braune, Rappen und Falben. Verhältnismäßig großer Kopf mit breiter Stirn; kurzer, kräftiger Hals, gut gelagerte Schulter, kräftiger, tiefer Rumpf mit geradem Rücken und schräger Kruppe. Kräftiges Fundament mit trockenen Gliedmaßen und harten Hufen.

Die neue Rasse besteht aus veredelten Nachkommen einer ursprünglich seit ca. 50 Jahren in der Tschechoslowakei gezüchteten Rasse. Die Zucht wird seit 1950 im Gestüt Muran erfolgreich fortgeführt. Es ist eine Kreuzungszucht auf der Basis von Huzulen aus dem ehemaligen Militärgestüt Presov. 136 HuzulenStuten und 10 Huzulen-Hengste bildeten die Stammherde, deren Nachzucht man vor allem mit Haflinger-Hengsten kreuzte, darunter die Hengste Mikado 1956 v. Massino 1927, Starost 1957 von runter die Hengste Mikado 1956 v. Massino 1927, Starost 1957 von Student 1927 und Norton 1956 v. Nibbio 1920. Die daraus entstandenen Stuten wurden mit Noriker-Hengsten belegt. Die zeitweilige Verwendung von Fjord Hengsten bewährte sich nicht. Das Ergebnis ist heute ein allen forstwirtschaftlichen Belangen gerecht werdendes Gebirgspferd. Die Pferde leben in halbwilden Herden auf ausgedehnten Bergweiden in 1.200 bis 1.400 m Höhe und werden auch bei Temperaturen von -30° nicht in den Stall gebracht.