Tuigpaard

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Tuigpaard

Herkunft:

Niederlande
Stockmaß: um 163 cm
Charakter:
Verwendung:

Ein gut gebautes Showpferd, das auf Turnieren in imponierender Haltung vor dem Showwagen kadenziert, rhythmisch und taktrein trabt,

Besonderheiten:

Erwähnenswert ist, dass sich dabei die weit untertretende Hinterhand senkt und die sich hebende Vorhand das Pferd größer erscheinen lässt.

 

Ein schönes Pferd mit großem Gehvermögen im Typ des Gelderländer Pferdes mit Adel, viel Hals, gutem Widerrist, trockenem Fundament und hoher Trabaktion. Vor allem Füchse mit Blesse und weißen Beinen, aber auch Braune, Sabino-Stichelhaar-Schecken und Rappen mit Abzeichen, selten Schimmel.

Das Tuigpaard wird nicht nur in den verschiedenen Anspannungsarten, sondern auch an der Hand und in verschiedenen, streng reglementierten Klassen vorgestellt. Charakter, Temperament, Gesundheit und Umgänglichkeit tragen zur Beliebtheit des Tuigpaard bei.

Als sich nach 1960 die Warmblutpferdezucht mehr und mehr nur auf die Reitpferdezucht verlegte, setzten sich engagierte niederländische Züchter für die Erhaltung des ursprünglichen „Gelderse" ein. Durch Selektion innie Erhaltung des ursprünglichen „Gelderse" ein. Durch Selektion innerhalb der Population und durch Einkreuzung von Hackney-Saddlebred-Horse-Blut eritstand das Tuigpaard. Ein Wort, das sich im Grunde genommen nicht übersetzen lässt, da es urholländisch ist und ein Pferd „das gut im Geschirr steht" bedeutet. Die bekanntesten in der Tuigpaardzucht verwendeten Hengste sind der Hackney Cambridge Cole und Renovo und die American Saddlebreds Hollands Golden Boy und hnmigrant. Durch das Zuchtreglement ist genau festgelegt, wie hoch der Prozentsatz Hackneyblut sein darf. Fohlen mit mehr als 50% Hackneyblut, bezogen auf Eltern und Großeltern, werden nicht registriert.