Weißrussisches Kaltblut

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(Belorussisches Kaltblut)

Weißrussisches Kaltblut

Herkunft:

Republik Weißrussland und GUS - Zuchtzentren sind die Gestüte Zarechye und Pobeda in Weißrussland
Stockmaß: 150 bis 153 cm. Gewicht 490 bis 540 kg
Charakter: Anspruchslos, umgänglich, ausdauernd, fruchtbar und langlebig
Verwendung:

Der wendige, zugkräftige Kaltblüter mit gutem Schritt und Trab wird in der Forst- und Landwirtschaft eingesetzt und daneben zur Fleisch- und Milchproduktion (Kumys) verwendet

Besonderheiten:
 

Mittelgroßer, gefälliger Kaltblüter. Gut geschnittener, nicht zu großer Kopf mit geradem Profil und breiter Stirn. Kraftvoll angesetzter, kurzer und muskulöser Hals, langer Widerrist, gute Schulter, kräftiger Rumpf mit breiter, tiefer Brust und guter Gurtentiefe (184 cm), kräftiger Rücken - mitunter leichter Senkrücken - mit kurzer, gerader Lende und gut geformter, muskulöser Kruppe. Stabiles, trockenes, kurzes Fundament (21,5 cm Röhrbeinumfang) mit gesunden Hufen. Kräftiges, volles Langhaar, aber wenig Behang. Vor allem Braune, Hellbraune, Füchse und Falben.

Die Rasse entstand auf der Basis der einheimischen „Waldpferde&qfy">Die Rasse entstand auf der Basis der einheimischen „Waldpferde" im nördlichen Osteuropa, die man Anfang dieses Jahrhunderts mit Dolepferden (Gudbrandsdaler), Ardennern, Brabantern und anderen Rassen kreuzte. Die Entwicklung der Rasse wurde vom Dolepferd am stärksten beeinflusst. Durch gezielte Selektion und Rückpaarung wurde zur Reinzucht übergegangen. Die inzwischen konsolidierte und rein gezüchtete Rasse unterscheidet die Typen „mittelgroß" und „groß". Es gibt sechs Linien, vier Stutenfamilien und 27.560 rein gezogene Pferde in der 1980 insgesamt 93.040 Pferde zählenden Population. Bis dahin waren 135 Hengste und 616 Zuchtstuten im Stutbuch eingetragen.