Zweibrücker

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Zweibrücker

Herkunft:

Deutschland - Rheinland-Pfalz-Saar, Landgestüt Zweibrücken (nur Hengstdepot).
Stockmaß: zwischen 160 und 168 cm
Charakter: ausgeglichen, leistungsfähig, hart, ausdauernd
Verwendung: Reitpferd
Besonderheiten: Vorwiegend Springveranlagung, auch für internationalen Sport.
 

Deutsches Sportpferd im Einheitstyp. Stark von hannoverschen, westfälischen, Oldenburger und Holsteiner Hengsten geprägt, daher im Exterieur diesen Rassen ähnlich. Kräftiges, harmonisches Warmblut mit oft bedeutendem Kaliber, bei knapp mittlerer Größe. Ansprechender Kopf, gut geformter Hals, der etwas kurz und kräftig sein kann. Kräftige Schulter, kompakter Rumpf, muskulöse Kruppe. Stabiles Fundament bei guter Knochenstärke, kräftige Gelenke, kein Behang. Alle Grundfarben, Abzeichen.

Wie bei vielen Zuchtgebieten in grenznahen Lagen war auch die Geschichte der Zweibrücker Pferdezucht wechselvoll. Bereits im 16.Jh. hatte hier eine erfolgreiche Klosterzucht bestanden, im Jahre 1755 gründete Herzog Christian IV. das Gestüt Zweibrücken. Während der Napoleonischen Kriege wiederholt nach Frankreich und zurück verlagert, wurde es in den Freiheitskriegen der Pferde beraubt, konnte abert, wurde es in den Freiheitskriegen der Pferde beraubt, konnte aber 1816 wieder eröffnen. Im Krieg 1945 durch Bomben zerstört, wurde das Gestüt wiederaufgebaut, ereichte aber seine frühere Bedeutung nicht mehr. In jüngerer Zeit Aufschwung der Sportpferdezucht durch Einkreuzung aus anderen Hochzuchtgebieten, vor allem über den Zangersheider Privathengst Alexis Z.